FeedFlechten
PflanzenreichBrockhaus 1882

Flechten (Lichénes) nennt man in der Botanik eine Gruppe eigentümlicher pilzähnlicher Gewächse, die jedoch keine Individuen darstellen, sondern als Resultat einer merkwürdigen, teils en biotischen, teils parasitischen Vereinigung en P zen und Algen zu betrachten sind. Diejenigen Pilze, welche hierbei in Betracht kommen, gehören fast sämtlich zur Abteilung der Schlauchpilze oder Ascomyceten (s. d.), nur wenige Fälle sind bekannt, in denen Basidiomyceten (s. d.) parasitisch auf Algen leben und dadurch an der Bildung gewisser F. teilnehmen. Die Algen, auf denen die Pilze leben, gehören den beiden Abteilungen der Cyanophyceen und der Chlorophyceen an. (S. Algen.) Früher hielt man die F. für selbständige kryptogamische Pflanzen und stellte sie als besondere Gruppe meist zwischen Pilze und Algen; jetzt, nachdem man den wahren Sachverhalt kennt, muß man die F. den Pilzen zurechnen, da die charakteristische Form ihrer einzelnen Arten in den meisten Fällen ausschließlich durch die betreffenden Pilze bedingt wird, nicht aber von den nur als Nährpflanzen für jene dienenden Algen. Wie alle echten Parasiten, kommen auch die flechtenbildenden Pilze nicht Aetz die für sie notwendigen Nährpflanzen fort, die letztern dagegen, also hier Arten der genannten Algenabteilungen, können sich vollständig normal entwickeln, wenn sie von den auf ihnen schmarotzenden Pilzen befreit werden. Die systematische Gruppierung der F. beruht auf der großen Mannigfaltigkeit in der Ausbildung des vegetativen Teils, des sog. Thallus, sowie auch auf den Verschiedenheiten in der Form der Fruchtkörper, der sog.Apothecien. Man kennt im ganzen etwa 1500 Arten, die über die ganze Erde verbreitet sind, hauptsächlich aber in der nördl. kalten Zone zu reichlicher Entwickelung gelangen und hier einen großen Teil der ganzen Vegetation ausmachen; das letztere gilt auch für jene Hochgebirgsregionen, die in ihren klimatischen Verhältnissen mit den Polargegenden zrwesentlichen übereinstimmen. Die Zahl der in Europa wachsenden ist etwa 600. Früher teilte man sie meist nach der äußern Form ein, indem man folgende Gruppen aufstellte: Strauchflechten, Thallus strauchförmig, meist vielfach verzweigt; Laubflechten(s. Tafel: Eutenf Fig. 5, 15, 16), Thallus blattartig; Kru tenflechken (Fig. 1, 2, 3, 4), Thallus nur als krustenförmiger Üüberzug ausgebildet; Gallertflechten, Wiande im trockenen Zustande häutig, im feuchten Zustande gallertartig aufgequollen. Der eigentümlichen Organisation der F. entsprechender ist es, wenn man dieselben nach den Pilzen einteilt, die an der Bildung derselben teilnehmen. Es sind dies in den allermeisten Fällen Ascomyceten, und zwar aus den beiden Abteilungen der Discomyceten und Pyrenomyceten (s. Ascomyceten): demnach kann man bei den F. solche unterscheiden, deren Apothecien becher⸗ oder scheibenartig entwickelt sind und dem Thallus aufsitzen, und solche, bei denen die Apothecien die Form von kapsel- oder flaschenförmigen Höhlungen haben und dem Thallus eingesetzt sind. Die erstern bezeichnet man als Lichenes gymnocarpi, die letztern als L. angiocarpi. Hierzu kämen noch als eine dritte Abteilung diejenigen F., bei denen nach neuern Untersuchungen die flechtenbildenden Pilze nicht zur Gruppe der Ascomyceten, sondern zu der der Basidiomyceten gehören. In der äußern Form des Thallus sind, wie aus dem bereits Gesagten hervorgeht, zahlreiche Verschiedenheiten vorhanden; nicht so in der innern Organisation derselben: hier finden sich bei allen F. wesentlich dieselben Verhältnisse; der Thallus ist immer zusammengesetzt aus vielfach verschlungenen, meist dicht miteinander verflochtenen Pilzhyphen und grünen, gewöhnlich kugeligen Zellen, die den als Nährpflanzen dienenden Algen angehören. Man Dieselben diese grünen Pibra als Gonidien. Da dieselben stets von den Pilzfäden umgeben werden, so sehen die F. im trockenen Zustande, weil immer Luft zwischen den einzelnen Hyphen vorhanden ist, fast nie grün aus, sondern meist weiß, grau oder gelblich; werden sie jedoch feucht, so wird die Luft aus dem Pilzgeflecht durch Aufquellen der Hyphen ausgetrieben und es schimmert dann meist das Grün der Gonidien durch die Pilzfäden hindurch. Bei der größern Zahl der F. ist jedoch die Verteilung der Hyphen und Gonidien im Thallus nicht gleichmäßig, sondern die letztern treten nur in einer gewissen Schicht auf, wo sie zwischen locker miteinander verflochtenen Hyphen liegen; diese Schicht nennt man Gonidienschicht oder gonimische Schicht, und den Thallus, der auf diese Weise gebaut ist, bezeichnet man als heteromeren Thallus. Sind dagegen die Gonidien gleichmäßig durch den ganzen Thallus verbreitet, so spricht man von einem homöomeren Thallus. Einen heteromeren Thallus besitzen die Strauch-, Laub- und Krustenflechten, einen homöomeren dagegen die Gallertflechten. In dem letztern Falle wird die äußere Form mehr durch die Alge als durch den Pilz bedingt, indem hier die Hyphen des letztern eigentlich nur in den Gewebekörper der Alge eindringen, wie bei der Gattung Ephebe aus der Abteilung der Byssaceen (s. Gallertflechten), wo die F. ganz die fadenförmige Gestalt der vom Pilz umsponnenen Alge noch besitzt, oder in einer Kolonie von Algen vegetieren, wie bei der Gattung Collema, wo sich in den gallertartigen Massen der Nostoc-Kolonien zwischen den einzelnen Nostoc-Zellreihen zahlreiche Pilzfäden vorfinden. Die Fortpflanzung der F. kann ihrer eigentümlichen Zusammensetzung halber eine zweifache sein. Einmal kann durch Fruktifikation des flechtenbildenden Pilzes unter geeigneten Bedingungen eine Fortpflanzung erfolgen und zweitens vermag auch die als Nährpflanze dienende Alge zur Vermehrung der F. beizutragen. Die Fruchtkorper des Pilzes unterscheiden sich in keinen wesentlichen Punkten von denen anderer Pilze, die nicht mit Algen zusammenleben. Es sind meist teller-, schüssel⸗, flaschen⸗ oder krugförmige Gebilde, in denen die Entwickelung von Sporenschläuchen und Paraphysen stattfindet (s. Ascomyceten), die Sporen treten bei der Reife aus den Schläuchen aus und können nunmehr einen Keimschlauch treiben; aber die Weiterentwickelung dieses Keimschlauchs unterbleibt nach den bisher angestellten Versuchen vollständig, wenn nicht die Möglichkeit gegeben wird, daß die keimende Spore in Verbindung mit einer zur Ernährung geeigneten Alge treten kann. Nur bei wenigen F., 10 bei den Graphideen (s. d.), hat man gefunden, daß sich anfangs keine Gonidien im Thallus vorfinden und daß erst in einer spätern Lebensperiode solche von dem Pilze umsponnen werden; erst in diesem Stadium kann man von einem Flechtenthallus bei den Graphideen (Fig. 3) sprechen, anfangs muß man dieselben als normale Ascomyceten betrachten. Die Apothecien stehen bei den gymnocarpen F. stets auf der Oberseite, wenn der Thallus laub- oder krustenartig ist und mit der einen Seite dem Substrate anliegt, bei den strauchartigen Formen finden sie sich an den Rändern oder an den Spitzen der Verzweigungen, bei einigen Arten stehen sie auf besonders ausgebildeten Zweigen, sog. Podetien, so bei der Gattung Cladonia (Fig. 6, 9, 13, 14), bei andern stehen sie auf kleinen Stielchen, wie bei der Gattung Baeomyces (Fig. 8); bei den meisten jedoch sitzen die Apothecien direkt dem Thallus auf oder sind in denselben eingesenkt. Diejenige Schicht der Apothecien, in der die Sporenschläuche stehen, und der Rand derselben sind oft lebhaft gefärbt, meist braun oder rot, und heben sich dadurch deutlich von dem meist blassen Thallus ab. Die Bildung der Apothecien hat man neuerdings vielfach als Folge eines geschlechtlichen Akts angesehen; für einige Gallertflechten ist dies auch mit Sicherheit nachgewiesen, dagegen scheint bei den übrigen F. nach neuern Untersuchungen die Bildung der Apothecien nicht durch einen sexuellen Vorgang bewirkt zu werden. Man kennt nämlich schon seit längerer Zeit eigentümliche Organe am Thallus der allermeisten F., die man als Spermogonien bezeichnet hat und die mit den bei vielen andern Ascomyceten bekannten gleichnamigen Organen im wesentlichen übereinstimmen. In diesen Spermogomen, die als kugel⸗ oder halter dem 20 oder auch anders gestaltete kleine Behälter dem Thallus eingesenkt sind, werden sog. Spermatien gebildet, die ebenfalls, wie bei den andern Pilzen, keimungsunfähig sind. Bei einigen Collema-Arten hat man nun beobachtet, daß vor dem Auftreten der Apothecien nicht weit unterhalb der Außenfläche des Thallus eigentümliche, vielleicht als weibliche Geschlechtsapparate anzusehende Gebilde entstehen, von denen nach außen einzelne Hyphen Suundieals wachsen; an diese Trichogyne sollen sich nun die als männliche Befruchtungszellen anzusehenden Spermatien anlegen und dadurch eine taung er⸗ 2 bewirken, als deren dieten die Entwickelung der Apothecien und der in diesen zur Ausbildung gelangenden Sporen F.ersolgt d. anzusehen wäre. Bei allen F. erfolgt die Audenden Rue. 5. ausschließlich durch die flechtenbildenden Pilze, die Gonidien beteiligen sich niemals daran, es sind also die Apothecien nur als Fruchtkörper der Pilze zu betrachten. Die Algen tragen allerdings, wie schon erwähnt, ebenfalls zur Vermehrung der F. bei, aber in einer ganz andern Weise. Die Gonidien besitzen nämlich die Fähigkeit, sich zu teilen; da nun durch rasch aufeinander folgende Teilungen derselben, wobei die neugebildeten Zellen von einem dichten Hyphengeflecht umsponnen werden, häufig die sie umgebende Rindenschicht zerrissen wird, so treten die einzelnen Gonidien mit ihren Umhüllungen von Pilzfäden als ein feines Pulver aus dem Thallus hervor. Dieselben können nunmehr zu Gruppen vereinigt oder auch einzeln weiter wachsen, wodurch ein neuer Flechtenthallus gebildet wird. Man bezeichnet diesen Vorgang als Soredienbildung und nennt die einzelnen Gonidien mit den sie umspinnenden Pilzhyphen Soredien. Bei manchen F. tritt diese Soredienbildung ungemein Iaen Masse sodaß der ganze Thallus zu einer pulverigen Masse wird. Man hat sunder solche Anhäufungen von Soredien unter besondere Gattungen vereinigt, so unter den Namen Variolaria, Lepra, Pulveraria u. a., da sie ein ganz anderes Aussehen haben wie die übrigen F. und auch keine Apothecien bilden. Sie können den verschiedensten Flechtenarten angehören, die Bildung derselben wird begünstigt durch einen schattigen Standort. An manchen Stellen bilden diese Soredien umfangreiche gelbe oder graue lüberzüge an Felswänden oder Baumstämmen. Die Vermehrung der F. mit heteromerem Thallus geschieht wahrscheinlich größtenteils durch Soredienbildung, seltener durch Vereinigung der aus den Apothecien stammenden Sporen mit Algen; bei den Gallertflechten dagegen erfolgt die Fortpflanzung wohl ausschließlich auf die letztere Weise. Die lünstliche Vermehrung der F., d. h. die Aussaat von Sporen auf die dazugehörigen Algen, ist schon bei mehrern Flechtenarten experimentell versucht worden und hat auch in der That zur Bildung von normal entwickelten F. geführt. Es ist dies gerade der beste Beweis dafür, daß die F. keine selbständigen Pflanzen, sondern die Folge eines eigentümlichen Parasitismus von Pilzen auf Algen sind. Gegenwärtig wird diese Ansicht wohl von allen Botanikern als zweifellos richtig anerkannt; dieselbe wurde von Schwendener auf Grund genauer anatom. Untersuchungen des Flechtenthallus zuerst aufgestellt und später von Bornet, Stahl u. a. experimentell bestätigt. Die neuerdings von dem ital. Botaniker Mattirols näher untersuchten Flechtengattungen Cora und Rhipidonema beweisen, daß nicht bloß Ascomyceten, sondern auch Basidiomyceten als flechtenbildende Pilze auftreten können. Die Algengattungen, die in den F. als Gonidien sich finden, sind sehr verschiedenartige. Bei den meisten Laub⸗ und kareen an, er⸗ gehören sie der Familie der Palmellaceen an, bei den meisten Gallertflechten dagegen den Nostocaceen. Außerdem können noch Algen aus den Familien der Rivularieen, Scytonenieen, Confervaceen, Chroolepideen, Sirosiphoneen, Coleochaeteen u. a. als Gonidien auftreten. Da viele der genannten Algen eine sehr ausgedehnte Verbreitung haben und Felsen, Baumstämme u. dgl. überziehen, so erklärt sich daraus auch das ungemein häufige Auftreten von F. an solchen Orten. An nackten Felsen stellen sie die ersten Anfänge pflanzlichen Lebens dar. Die Befestiung der F. an dem Substrat, auf dem sie wach1en, geschieht meist durch feine, aus wenigen RR zusammengesetzte faserartige Gebilde, sog. izinen, die sich in feine Risse der Unterlage eindrängen; ob dieselben auch zur Aufnahme von Nährstoffen dienen, ist nicht sicher entschieden, kann aber als wahrscheinlich angenommen werden. An kahlen, freigelegten Felsen treten zunächst Krustenflechten auf, und wenn diese verwittert und zu Humus zerfallen sind, kommen Laub- und Strauchflechten an ihre Stelle, und so wird allmählich eine stärkere Humusschicht gebildet, auf der schließlich Moose und auch höhere Pflanzen gedeihen können. übrigens kommen die F. auf den verschiedenartigsten Standorten vor, auf der bloßen Erde, auf Felsen, an Baumstämmen, auf alten Schindeldächern, an alten Balken, an Zäunen u. s. w., aber stets nur auf dem Lande; im Wasser wachsende F. kennt man nicht, nur einige, welche an Stellen vorkommen, die zuwellen von Wasser überdeckt werden. An faulenden Substanzen finden sich keine F. An Baumstämmen bilden sie in gebirgigen Gegenden häufig lästige Überzüge, es sind dies meist Arten der Gattung Evernia, E. furfuracea (Fig. 11) und E. prunastri. In höhern Gebirgen findet sich an Nadelhölzern nicht selten eine 2—3 m lange, Bärte bildende F., Usnea longissima (Fig. 10). Einige Arten treten fast in allen Teilen der Erde auf, besitzen also eine kosmopolit. Verbreitung, so z. B. Lecanora subfusca (Fig. 4), Usnea barbata (Fig. 12), Cladonia rangiferina (Fig. 14). Einzelne F. werden als offizinelle Pflanzen benutzt, so hauptsächlich das sog. Isländische Moos, Cetraria islandica (Fig. 7), andere geben in den Polargegenden ein wichtiges Futter für die Renntiere, wie die Renntierflechte, Cladonia rangiferina, wieder andere können auch den Menschen als Nahrun dienen, wie die sog.Rannaflechte, Sphaerothallia esculenta. Sämtliche F. enthalten reichlich einen dem Stärkemehl ähnlichen Stoff, Flechtenstärke oder auch Lichenin (s. d.) genannt. Außerdem enthalten viele F. eigentümliche Stoffe, bt Flechtensäuren, die mit Alkalien lebhaft te Verbindungen geben; sie können deshalb zur Bereitung von Farbstoffen, wie Orseille, Lackmus u. a., in der Industrie verwendet werden. (S. Farbepflanzen.) In der fossilen Flora sind nur wenige F. bekannt, sie gehören sämtlich dem Tertiär an; in der Braunkohle der Wetterau hat man eine ziemlich gut erhaltene, Parmelia-ähnliche F. mit Apothecien gefunden. An den übrigen fossilen F., die teils den Laub⸗, teils den Krustenflechten angehören, sind keine Apothecien gefunden worden. Litteratur. Schwendener, «Untersuchungen über den Flechtenthallus (in Nägelis Beiträgen zur wissenschaftlichen Botaniko, Lpz. 1860 u. 1862); derselbe, Laub- und Gallertflechteno (ehenda, Lpz. 1868); De Bary, «Morphologie und Physiologie der Pilze, F. und Myxomyceteno (Lpz. 1866); Bornet, cRecherches sur les gonidies des lichenso (in den «Annales des sciences naturelleso, (Bd. 17, Par. 1873); Stahl, «Beiträge zur Entwickelungsgeschichte der F.» (2 Hefte, Lpz. 1877, 1878). Als rein systematische Werke sind anzuführen: Fries, „Lichenographia europaea reformatas (Lund 1831); Körber, «Systema Lichenum Germaniaen (Bresl. 1855); derselbe, «Parerga Lichenologicap (Ergänzung dum vorigen Werke, 5 Lfgn., Bresl. 1859—65); Nylander, «Synopsis methodica Lichenumo (Par. 1858 — 59); Krempelhuber, «„Geschichte und Litteratur der Lichenologier (3 Bde., Münch. 1867—72). [bei Tieren. lechten bei Haustieren, s. Hautausschläge lechten (frz. tresser, cordonuer, natter; engl. twisting, plaiting), eine Arbeit, die meist aus Pnd-Hand, gewöhnlich mit kurzen, biegsamen, band- oder rutenförmigen Materialien, wie gespaltenes Stroh, gespaltene oder ganze Weidenruten, Gräser u. s. w., ausgeführt wird. über Strohhut⸗ und Korbflechterei s. die betreffenden Artikel. Auch Haare, Draht und Gespinste finden Verwendung zum F. Das Klöppeln der Spitzen ist eine dem F. verwandte Operation. Manche Schnüre (Haarschnüre, Peitschenschnüre etc.) werden ebenfalls durch F. hergestellt, doch bedient man sich hierbei mit Vorteil der Rundschnur-oder Klöppelmaschine (s. d.).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 881Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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