Bastionürbefestigung, k., Zastionärsystem, n., frz.systsme m. bastionné, fortification f. A bastions, engl. bastion-system, bastionary fortification (Kriegsb.), diejenige Befestigungsmanier (s. d.), deren Schwerpunkt auf Anlage von Bastionen beruht. Den Grundriß einer solchen Befestung, das Bastionärtrace, gewinnt man folgendermaßen: Jede Seite der Hauptbefestigungslinie, Polygonseite 42, Fig. 468, wird zu Anlegung einer Bollwerksfront, bastionirten Front, frz. front bastionné, engl. bastionfront, benutzt u. zu diesem Behuf halbirt. Im Halbirungspunkt wird der „Perpendikel“ Nerrichtet und bis ½ d gemacht. Auf der Defenslinie 44 und“e werden Fasenlängen 4α und 7 ½ ½ bis ½ abgemessen; die Kapitallinien 99 und 3 erhält man durch Halbirung des und so die Courtinenpunkte Hund /, damit aber die Courtine od. der Mittelwall A / gewonnen Hierauf gehtman zu weiterer Entwerfung der Grabenbreiten, Mauerstärken, Abschnitte etc. über. In Fig. 468 ist hεαdeein abgeschnittenes u. leeres Bastion, 4/ der Abschnitt hinter demselben, 7 ½ ein anliegendes und volles Bastion: die Anlagen, welche mit s s, t, ꝰ und 9 bezeichnet sind, sind Grabenvertheidigungen, “der Graben, de heißt die Kehllinie, die halbe Kehllinie, Halbkehle. P., MS.