Blechbiegemäschine, f., dient zu Herstellung von Falzen, Umschlägen und dergl. hehufs Verbindung der einzelnen Blechtafeln; s. Fig. 657 661. Die mit Umschlag zu versehende Blechtafel a, Fig.658, wird zwischen die Wangen b u. C eingeschoben und durch Herunterdrücken von b mit Hülfe der Kurbel g, Fig. 657, eingeklemmt. Das Mãß des Einschiebens u. damit die Breite des Umschlages bestimmt das stellbare Lineal h. Erhält nun die drehbare Wange d durch Drehung der Hebel pp eine Drehung nach d, so erhält das Blech zunächst eine spitzwinklige Abbiegung, welche nach Einlegung des so gebogenen Blechs in die Lage 24 mit nochmaliger Drehung von d — d. völlig geschlossen wird, wie bei 21 zu ersehen. Zur Bildung von Hohlkehlen wird die Tafel zwischen die Spannwangen b und Fig. 659, von hinten her eingeführt und erhält durch ruckweises Aufdrehen der Biegwange a die erforderte Krüm-Länge Breite Dicke Gewicht Fläche Zoll Zoll Linien Pfund Quadratfuß 24 18 3 1½½—½ 3 20 16 422.— 722 1 982 56 2 16 12 ½½ ½ unbestimmt 1½ 13 10 — unbestimmt 67— 32 24 270 127½ 9.5Ʒꝙ1 24 18 5%½15 4½ nach Fig.660 die schmale Kante der Biegwange dzur Wirkung zu bringen. Zu Herstellung von Hohlfalzen behufs Einlegung von Draht wird an die Spannwange b, Fig.661, eine Schiene b. von erforderlicher Dicke angeschraubt, über welche die Biegwange d den Blechstreifen herumbiegt; s. auch d. Art Börtelmaschine und Falzmaschine.