Brutapparat, m., 1. für Fische. Es giebt deren verschiedene, der einfachste ist der schwimmende Brutkasten, welcher in fließende Gewässer eingesetzt wird. Den kalifornischen Bruttrog hat Williamson eigentlich nur durch Wiederholung in zwei Abtheilungen weiter gebildet, s. Fig. 1008, während Holton die Abtheilungen übereinander setzte, s. Fig. 1009 u. d. Art. Aquarium u. Fischteich. — 2. für Hühner, auch Brutmaschine, Brntofen etc. gen. Diese sind bei weitem komplizirter, als die für Fische; am beliebtesten ist jetzt der von Grünhaldt(Oberlößnitz bei Dresden), Fig. 1010 im Längendurchschnitt dargestellt. Das Zinkbassin abed wird mit Wasser gefüllt und durch die unter den Trichter U gestellte Petroleumlampe mittels des Rohres kgerhitzt. Die beiden Röhren hh, mittels des Gummischlauchs i verbunden, liegen zu 6 hinter einander; in ihrem schrägen Verbindungsrohr wird das Wasser durch das umgebende Bassinwasser ungleichmäßig erwärmt u. dadurch zu Cirkulation gebracht; unter jedem der 6 Schläuche 1 liegen nun 12 Eier, welche also von oben zu ca. 32° R. erwärmt werden. Zu Regulirung des Wasserstandes dient die Höhe !, zu Regulirung der Wärme u. der Cirkulation der Apparat mnop od. auch ein besonderer selbstthätiger Wärmeregulator, den ebenfalls Grünhaldt liefert.