Diluvialbildung, f. frz. formation diluviale, so heißen (von diluvium, Ueberschwemmung) mineralische Gebilde, welche schließen lassen, daß die Regionen, in welchen sie vorkommen (blos auf der nördlichen Erdhälfte), einst vom Meer bedeckt waren. Sie bestehen meist aus Lehm (Löß), Geschiebe, Sand u. erratischen Blöcken, sowie ausSchlamm, Knochenbreccie, Bohnerz, Kalktuff u. Torf. Man unterscheidet Lößformation und Höhlenformation nebst deren Parallelgebilden und Aequivalenten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 164Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei