Erdmeßkunst, k., frz. géodésie, f., engl. surveying. Dazu gehört im weiteren Sinn die geographische Ortsbestimmung einzelner Punkte auf der Erde, die sich auf Geometrie u. Astronomie stützt. Wo nur kleine Flächen⸗ „räume, z. B. Felder, auf der Erde zu bestimmen sind, kann man die Oberfläche der Erde als eineEbene ansehen; s. Feldmeßkunst. Bei Ländern muß schon auf die Rotationsform „der Erde Rücksicht genommen werden, wenn man sie auch noch als reine Kugelfläche auffassen kann; bei Gradmessungen hingegen sogar auf die sphäroidische Gestalt der Erde, d. h. ihre durch Umdrehung einer Ellipse um ihre kleine Achse erhaltene Form. Erdmetall, n., nennt man in der Chemie eine gewisse Gruppe von Metallen, deren Oxyde die sog. Erden bilden. Am besten kennt man das Metall der Thonerde, das Aluminium. Die übrigen Erdmetalle, wie Zirkon, Thorium etc., sind seltener und weniger bekannt.