Geruch, m., des Holzes, ist oft charakteristisch für die Art desselben. Derselbe hat seinen Grund nicht in der Holzsubstanz selbst, sondern in den Harzen, Balsamen und ähnlichen Stoffen, die in derselbeneingelagertsind. Eichenholz zeichnet sich z. B. aus durch seinen Geruch nach Gerbsäure, die Nadelhölzer durch ihren Terpentingeruch, das Holz der Weichselkirsche durch einen Geruch, welcher an Cumarin erinnert etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 425Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei