Gipsmühle, k. Der gebrannte Gips wird zunächst mit Handschlägeln zerklopft, grob gesiebt und dann entweder zwischen stehenden Steinen wie in Oelmühlen zerdrückt, oder zwischen liegende Steine gebracht, dann gebeutelt etc. gerade wie Getreide. Man hat aber auch Gips mühlen nach dem Prinzip der Kaffeemühlen od. pulverisirt ihn in drehbaren Fässern, welche metallene Kugeln enthalten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 458Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei