Greif, m., frz. gritlon, ein in der Malerei und Plastik vorkommendes vierfüßiges Thier, halb Löwe, halb Vogel, mit einem Löwenschwanz. Der heraldische Greif hat einen offenen Schnabel, zweispitzige Ohren, aufgehobene Flügel, und steht aufrecht mit vorgeworfenen Pranken. Fehlen die Flügel, so nennt man ihn Panther. Bedeutet Wachsamleit, Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 521Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei