FeedForellenporzellan
Recht & StaatBrockhaus 1882

Forellenporzellan (frz. porcelaine truitée), chines. und lapan. Porzellan mit sehr feinmaschigem Craquelee, dessen Risse durch rötlichen Ton hervorgehoben werden. Forellenstein hat man wegen des gefleckten fAussehens ein Gestein genannt, welches in erster Linie aus farblosem oder weißem Anorthit-Feldspat und schmutzig-dunkelgrünen Partien von Serpentin zusammengesetzt ist, der sich als ent witeieprodukt von Olivin ergibt. Zu dem mittel⸗ bis „grobkörnigen Gemenge dieser Mineralien gesellen „sich noch spärliche Individuen von Diallag, sowie *schwarze Erzkörnchen. überall steht diese Felsart mit Gabbro in enger Verbindung und sie ist eigentlich als ein ganz diallagarmer Olivingabbro aufzufassen. Solcher F. findet sich z. B. bei Neurode in Schlesien, im harzer Radauthal, bei Langenlois in Osterreich, auch in Cornwall. Eorensis (lat.), wörtlich: zu den Gerichten gehörig, derjenige, der in einem fremden Staate Grundbesitz hat und deshalb hinsichtlich dieses vor den Gerichten des fremden Staats Recht nehmen muß. — Medicina forensis, gerichtliche Medicin.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 2Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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