Forst, Pfarrdorf im Bezirksamt Neustadt a. d. Hardt des bayr. Regierungsbezirks Pfalz, am östl. Fuße des Hardtgebirges, Station (Wachenheim--Forst) der Linie Neustadt-Dürkheim-Monsheim der Pfälzischen Nordbahnen, 2 km nördlich von Deidesheim, hat 556 fast ausschließlich kath. E. Ungefähr 1,5 Em westlich am Gebirgsrande ist der Pechsteinkopf, ein erloschener Krater mit ergiebigem Basaltbruch. F. gehört zu den berühmtesten Weinorten Deutschlands. Die beste Lage ist das sog. Kirchenstück, in welchem das Hektar mit 100 — 130000 Mark bezahlt wird; ferner gute Lagen sind besonders Jesuitengarten und Ungeheuer. Der vorwaltende Satz ist Riesling. Das Produkt genießt einen guten Ruf; doch stammt kaum ein Zehnteil aller der unter dem Namen Forster verkauften Weine wirklich dorther, zumal die guten Lagen von Ruppertsberg und Deidesheim ebenso gute Weine liefern, daher häufig als Forster etikettiert werden.