FeedFoudre (frz.)
ErdkundeBrockhaus 1882

Foudre (frz.), Blitz, Donner; foudroyieren, donnern, wettern, fluchen;foudroyant, donnernd, niederschmetternd (in übertragenem Sinne). Depart. Ille-et-Vilaine, Arrondissement Redon, 33 km im ONO. von Redon, Station (F.⸗Langon) der Linie Rennes-Redon der Französischen Westbahn, 2 km vom rechten Ufer der zur Vilaine gehenden Chere, in 61 m Höhe, mit (1876) 1083 (Gemeinde 6370) E. Dabei liegen die Ruinen eines Schlosses, welches du Guesclin 1354 nahm. im franz. Depart. Ille-et-Vilaine, 48 EKm im NO. von Rennes, in 136 m Höhe malerisch auf einem Hügel gelegen, welcher sich an dem zum Couesnon fließenden Nangcon hinzieht, ist Station der Eisenbahn Vitré-Moidrey-Mont-St.⸗Michel und hat (1876) 10396 (Gemeinde 11873) C., ein Civiltribunal, Handels⸗ und Ackerbaukammer, ein Collége, * got. Kirchen, einen got. Belfried und herrliche uinen eines Schlosses aus dem 12. Jahrh., welches einst zu den stärksten der Bretagne gehörte 13 Türme des letztern sind noch jetzt erhalten), rikation von Schuhwerk, Leder, Segeltuch, Glas und Gußeisen. Der Wald von F. ist 1600 ha groß. Seit dem 11. Jahrh. war F. (mittellat. Filgeriae oder Fulgeriae im Pagus Redonicus) eine der neun großen Baronien der Bretagne und wurde während der Kriege mit England oft belagert und erobert. gl. Maupillé, «Notices historiques et archéologiques sur les paroisses des deux cantons de F. 5 (Rennes 1873); Danjou dela Garenne, «Statistique des monuments celtiques de Parrondissement de F.v (Rennes 1862). Fongerolles, Flecken im franz. Depart. Haute-Saöne, Arrondissement Lure, 11 km im O. von St.⸗Loup-sur-Semouse, am rechten Ufer der mittels der Lanterne zur Saöne gehenden Combeauté, in 351 m Höhe, Station der Linie Aillevillers-Faymont der Französischen Ostbahn, zählt (1876) 1282 (Gemeinde 5459) E. und besteht aus F.⸗la-Ville und F.⸗le-Chateau. F. hat onen. W und wichtige Kirsch⸗ und Absinthdestillationen, Baumwollspinnerei und Böttcherei. Fonlard (nach dem frz. foulard), ein sehr leichter Taft, der in der Kette aus ungezwirnter Rohseide, im Einschlag entweder aus demselben Material oder gewöhnlicher aus Florettseide besteht und, verschieden gefärbt und bedruckt, zu Kleidern und Taschentüchern verwendet wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 43Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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