FeedFreiberg (flaw. Pribor)
ErdkundeBrockhaus 1882

Freiberg (flaw. Pribor), Stadt in der Bezirks-En Neutitschein im nordöstl. Mähren, eines Bezirksgerichts, in hügeliger Umgebung an der Lubina, die rechts zur Oder geht, zählt (1881) 3926, als Gemeinde 4710 E., großenteils slaw. Zunge, ist Station der Stauding-Stramberger Lokalbahn und hat ein Gymnasium, Schafwollindustrie, Feldwirtschaft und Viehzucht. Die spätgot. Pfarrkirche von 1570 steht mitten in der Stadt, auf einem nach Osten steil abfallenden Hügel, an der Stelle einer Kirche aus dem 11. Jahrh. Im 13. Jahrh. war F. Eigengut des Bischofs von Olmütz, der dasselbe von dem Grafen Frank von Hochwald gekauft hatte und diesem zu Lehn gab.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 259Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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