Frömmigkeit bezeichnet die Religion nach ihrerd subsektiven Seite, als einen bleibenden Zustand n des Gemüts, vermöge dessen der Mensch sich von Demut und Vertrauen gegen Gott in allen seinen Handlungen leiten läßt. (S. Religion.) Unter 0 Frömmelei versteht man einen heuchlerischen Schein von äußerlich zur Schau getragener F., welcher aus Beweggründen, die der echten Religion fremd sind, angenommen wird.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 375Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei