FeedFroschauo
VerkehrBrockhaus 1882

Froschauo, welchen Namen es noch trägt. Mit Gelehrten des In⸗ und Auslandes stand er in regem Verkehr und beherbergte mehrere Jahre flüchtige engl. Gelehrte. An seinem Bruder Eustach und dessen Söhnen hatte er treue Gehilfen und hinterließ das Geschäft, als er 1. Aug. 1564 starb, seinem Neffen Christoph. Die Druckerei gelangte nach mancherlei Schicksalen 0 Anfang des 18. Jahrh. an Konrad Orell, den Begründer des Hauses Orell, Füßli u. Comp., das noch jetzt blüht. Vgl. Vögelin, «Christoph F. Gür. 1840); Rudolphi, „Die Buchdruckerfamilie F. in Zürich' (Zür. 1859). heißt eine zu der nach ihr benannten Familie der Hydrocharideen gehörige Wasserpflanze, welche in Teichen und Gräben ebener Gegenden häufig vorkommt und nierenförmige, auf dem Wasser schwimmende Blätter und weiße Blüten hat. Die männlichen Blüten stehen zu drei bis vier in einer Scheide und enthalten zwölf Staubgefäße, von denen drei keine Beutel haben. Die langgestielten weiblichen Blüten stehen einzeln, eine jede von einer Scheide umgeben. Aus ihnen entwickelt sich eine vielsamige, sechsfächerige Beere. Der F. ist eine hübsche Pflanze und sehr geeignet für Aquarien.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 378Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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