Fyne (Loch-), Meerbusen an der Westseite Schottlands, die nördlichste Verzweigung des Firth of Clyde, im S. der Grafschaft Argyle; östlich vom Distrikt Cowal, westlich von den Distrikten Argyle, Knapdale und Cantire eingeschlossen, zieht er sich von S. nach N., wird dann schmaler und verläuft sich nach NO. weit binnenwärts, hier Upper-Loch-Fyne genannt. Im ganzen ist er 67 km lang, 3—8 km breit und 40 — 70 Faden tief. Seine Gestade sind tief ausgezackt und von niedrigen nackten Hügeln umsäumt, welche sich erst in der Nähe von Inverary höher erheben und hier bewaldet sind. Auf der Westseite, da wo der Upper-Loch-Fyne beginnt, führt der schmale Arm Loch-Gilp zum Grinankanal, der Knapdale und Cantire vom Festlande trennt. F. ist durch die in ihm stattfindende Heringsfischerei berühmt. um 1625, malte vieles mit Rubens, Jak. Jordaens und Th. Willebort gemeinschaftlich; sein Pinsel war so fruchtbar, daß fast jede bedeutende Gemäldesammlung etwas von ihm aufzuweisen hat. Vorzugsweise malte er Jagden, wilde und zahme vierfüßige Tiere, Vögel, Früchte, Blumen und Basreliefs. Seine Zeichnung ist höchst naturgetreu und doch gewählt, sein Kolorit glühend und kräftig, und die Farben sind besonders im Lichte stark impastiert, sodaß er in allen diesen Beziehungen mit de Voes und Snyders wetteifert. Auch in der Atzkunst war er ausgezeichnet, namentlich gab er 1642 zwei Folgen Tierstücke heraus. Sein Sterbejahr ist wahrscheinlich 1661. Unter seinen Schülern war Dav. Koning der berühmteste.