FeedGacon (Frangçois)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Gacon (Frangçois), ein franz. satirischer Dichter, geb. zu Lyon 1667, war eine Zeit lang Mitglied des Oratoriums, trat jedoch aus dieser Kongregation, um seiner Neigung zur Satire sich unebundener hingeben zu können. Gegen das Ende eines Lebens nahm er aber wieder das Mönchsgewand, wurde Prior in Baillon bei Beaumont-sur-Oise und starb daselbst 15. Nov. 1725. Am bekanntesten sind unter seinen Schriften: Le poête sans tardo (1696), „L'Anti-Rousseau (1712), &LHomere vengév (1715), „Emblèmes ou devises chrétiennes„ (1714 und 1718) und 4Le secrétaire du Parnassen (1723). Auch lieferte er eine metrische Übersetzung des Anakreon (2 Bde., 1712).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 445Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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