Gagneur (Louise), geborene Mignerot, franz. Romanschriftstellerin, geb. 1832 zu Domblans im Depart. Jura, lenkte durch eine Broschüre aüber die Handwerkervereines, die sie 1855 verfaßt hatte, die Aufmerksamkeit ihres Landsmanns und jetzigen Mitglieds der Deputiertenkammer, Wladimir Gagneur, auf sich, der sich um ihre Hand bewarb. Später veröffentlichte sie eine große Zahl sozialistisch gefärbter Romane, wie: Une expiationo (1859), Une femme hors ligne (1861), Un drame électoralo (1863), Le croisade noire (1865), ein Werk, welches, in mehrere Sprachen übersetzt, viele Auflagen erlebt und den Ruf der Verfasserin begründet hat; «Le calvaire des femmes und «Les réprouvéso (1867), KLes forçats du mariagen (1869), „Chair à canono (1872), Les erimes de l'amour (1874), Les droits du mari (1876) u. s. w.