Gätzschmann (Moritz Ferdinand), Bergbeamter, geb. 24. Aug. 1800 in Leipzig, besuchte 18²⁰ die Bergschule und 1821—25 die Bergakademie zu Freiberg. Er wurde 1829 Maschinenbausekretär ur Alnitenz des Maschinendirektors und 1831 ssessor in Bau- und Maschinenangelegenheiten in allen sächs. Bergämtern. Hierauf lehrte er 1833 —34 allgemeine Markscheidekunst an der Bergakademie zu Freiberg und erhielt 1835 die Stelle als Lehrer der e Dergamt. daselbst mit der Assessur im freiberger Bergamt. Nachdem G. 1836 Professor geworden, übernahm er 1841 — 53 noch die Leitung der Lehranstalt für mechan. Baugewerke. Er wurde 1862 zum Bergrat ernannt und trat 1872 in den Ruhestand. Inter seinen Schriften sind hervorzuheben: «Anleitung zur Grubenmauerung » (Schneeb. 1831), «Die bergmännischen Gewinnungsarteno (Freib. 1846), Die Auf- und Untersuchung der Lagerstätten nützlicher Mineralien v (2. Aufl., Lpz. 1866), Lehre von der bergmännischen Aufbereitunge (2 Bde., Lpz. 1858 — 72) u. s. w.