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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Holzasche, f., nennt man die unorganischen oder mineralischen Bestandtheile des Holzes, welche nach dem Verbrennen oder Einäschern desselben zurückbleiben; die Aschenmengen finden sich bei verschiedenen Hölzern in verschiedenen Gewichtsverhältnissen, z. B.: in 100 Gewichtstheilen Eichenholz .. 2, Thle. „ „ Hainbuchenholz 0,3 „ In diesen Aschen bilden die Hauptbestandtheike gewöhnlich das kohlensaure Kali (Potasche) und der kohlensaure Kalk, welche wieder bei verschiedenen Hen in verschiedenen Gewichtsmengen auftreten, z. B. in der Sowohl die Aschenprozente als auch die chemische Zusammensetzung der Hen derselben Holzaxt, wenn sie von verschiedenen Standorten herstammt, können sehr von einander abweichen. Darüber, sowie über die Verwendung, s. die Art. Asche, Baumikitt, Gemälde re.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 55Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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