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TechnikBau-Lexikon 1881

Kern, m. 1. (Schlosser.) ein Stück Eisen, woraus die Gesenke gemacht innere feste Theil 6⸗. am Fensterblei der I cc, zwischen den Nuten. — 3. s. v. w. Kernnoyau, engl. no⸗ Fig. 2321. K Wel, Core, kernel, beim Metallguß der hölzerne oder sonstige Hauptbestandtheil der Kernform; s. d. Art. Gußeisen und Kernmasse. — 5. (Mühlenb.) Theile bei einer Schlägelpresse. — 6. K., frz. durillon, m., engl. hard grain, kleines Stückchen verhärteter Letten, Schiefer od dergl. im Kalkstein, welches beim Löschen hart bleibt, dann auch Krebs (s d.) heißt u. meist auf seiner Oberfläche den Abdruck der innern Seite einer Schnecken-oder Muschelschale hat. — 7. frz. noyau de vis, m., engl. nucleus, heart, der cylindrische Mitteltheil einer Schraubenspindel, gewundenen Säule od. dgl.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 171Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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