Motor, m., franz. moteur, m., engl. motor (vom lat. moveo, ich bewege), bezeichnet im eigentlichen Sinn die bewegende Kraft, franz. principe moteur, engl. primemover, wird aber in der Praxis auch übertragen auf die Wn e durch welche jene Urbewegkraft zunächst wirkt, ja auch auf ganze Maschinen; so wird die Lenoirsche Gasmaschine meist Gasmotor, franz. moteur à gaz, genannt. Unter den Mien der Neuzeit sind außerdem besonders zu nennen: die Heißluftmaschine, s. d. Art. Kalorische Maschine u. Luftmaschine, und die Elektromotoren, deren Einrichtung noch steten Verbesserungen unterworfen sind; s. auch d. Art. Dampfmaschine, Wassersäulenmaschine, Wasserhebemaschine, hydraulische Presse, Mühle etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 412Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei