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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Niederwald, m., wird entweder als reiner oder als gemischter Bestand gezogen und besteht nur aus hohen Bäuinen. Er dient je nach der Baumart zu Gewinnung 1 von Busch⸗ und Stangenholz, auch zu Gewinnung der Rinde, und hat eine zehn-bis zwanzigjährige Umtriebsszeit. Man wählt für ihn zunächst solche Holzarten, welche Stock-oder Wurzelausschlag bilden. Hierzu läßt man die Stöcke beim Abtreiben im Boden, aus ihnen sproßt ein neuer N. hervor. Da Nadelhölzer keinen Stockausschlag machen, sind sie nicht verwendbar, gut dagegen Espe, Ulme, Linde, Hainbuche, Eiche, Birke, Hafel, Schwarzerle, Weide. SIELIOTHEK HEIDOELBERG O Umniversitätst Riederwall, m. (Kriegsb.), frz. fausse braie, f., tiefere, dem Hauptwall vorgelegte Brüstung, kann mit dem Hauptwall zusammenhängen oder abgesondert sein. Vergl. auch Unterwall.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 437Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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