Niederwald, m., wird entweder als reiner oder als gemischter Bestand gezogen und besteht nur aus hohen Bäuinen. Er dient je nach der Baumart zu Gewinnung 1 von Busch⸗ und Stangenholz, auch zu Gewinnung der Rinde, und hat eine zehn-bis zwanzigjährige Umtriebsszeit. Man wählt für ihn zunächst solche Holzarten, welche Stock-oder Wurzelausschlag bilden. Hierzu läßt man die Stöcke beim Abtreiben im Boden, aus ihnen sproßt ein neuer N. hervor. Da Nadelhölzer keinen Stockausschlag machen, sind sie nicht verwendbar, gut dagegen Espe, Ulme, Linde, Hainbuche, Eiche, Birke, Hafel, Schwarzerle, Weide. SIELIOTHEK HEIDOELBERG O Umniversitätst Riederwall, m. (Kriegsb.), frz. fausse braie, f., tiefere, dem Hauptwall vorgelegte Brüstung, kann mit dem Hauptwall zusammenhängen oder abgesondert sein. Vergl. auch Unterwall.