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Sagen & MythenBau-Lexikon 1881

Olmekenbauten, franz. monuments des Olmèques, engl. ohmekian buildings, pl. Die Olmeken bewohnten einen Theil des jetzigen Mexiko, und zwar die Länder Cholula und Tlascala, nach den bisherigen, freilich noch nicht abgeschlossenen Forschungen schon etwa um 1000 v. Chr. und blieben in deren ungestörtem Besitz bis 596 n. Chr., wo die ersten Angriffe der Tolteken (s. d.) erfolgten, denen sie um 560 erlagen. Die Religion der Olmeken, die sich äußerlich ziemlich schwer von der der Tolteken und Azteken unterscheiden läßt, ging jedoch nicht gleich dieser vom Sternendienst aus, sondern nahm, wie es scheint, einen unsichtbaren obersten Gott, Teotl, an, der Alles durch sich selbst ist und durch den die Menschen leben. Ihm gegenüber stand ein böser Geist, Tlacatecolotl. Unter Teotl standen: Tonatricli, der Sonnengott, u. Mytli, die Mondgöttin, sowie Quetzaleoatl, der Gott der Luft; er war sanft und weise, lebte auf seiner Reise nach der Küste noch 20 Jahre in Cholula u. lehrte den Olmeken die Kunst, Metalle (Fig. 2725), auf deren steht. Nach Betancourt über 500 Fuß hoch gees, als ob die ganze Höhe eigentlich en Tempel 177 Fuß zur andern führten je 30 1440 Fuß Seitenlänge; jede Seite unten 439 120Stufen führten hinauf ein Opferstein und die Tempel stand. Nach Hum-Trümmerhaufens Grab-Schichten imSpitzbogen, etruskischer Kammern ge-Entwickelung der mexikanischen Aztekisch. huile, huilerie, engl. gang u. Mühle IV.3. Oelpalme, k. afrikanische (Bot., Elaeis Fam. Palmen), in Guinea wild und in Süd-u. Mittelamerika angebaut, liefert in ihren Früchten das bekannte Palmenöl, das zu Seifen, Kerzen re. verwendet wird. Ein ähnliches Oel erhält man auch von der brasilianischen Oelpalme (Hlaeis melanococ-CαMart. Caione), von Ondes f., franz., Welle, bes.: 1. (Forml.) Karnies (s. d.). Im Italienischen wird nur der steigende Karnies oncla, der fallende aber gola rampante genannt. — 2. Welle, Streifen im Glas, s. kilet. — 3. Ondes, f. Pl., frz., Wellenlinie. ondé, adj., frz., 1. (Forml.) auch ondulé, gewellt. — 2. (Glas.) streifig, vom Glas gesagt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 472Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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