Palladium, v., 1. (Chem.) ein zur Platingruppe gehörendes Metall, das sich gemengt mit den Platinerzkörnern, aber auch legirt mit Gold etc. in der Natur findet. Es ist fast so schwer schmelzbar wie das Platin, in der Weißglühhitze schmied⸗ und schweißbar; es steht an Glanz und Farbe in der Mitte zwischen Silber u. Platin, hat das spez. Gew. 11, —11, u. ist außerordentlich geschmeidig. — 2. Ursprünglich eine Statue der Minerva (Pallas), als Schutzmittel der Stadt; daher später jedes schützende Heiligthum einer Stadt. Dallas, Beiname der Minerva (s. d.).
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 494Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei