Parzen, k. pl. (Myth.), auch Moiren, Fata genannt, Göttinnen, welche Jedem sein Leben u. Schicksal zumessen; in engster Bedeutung sind sie Tod bringende Schicksalsgöttinnen, den Keren (s. d.) ähnlich. Sie sind drei Töchter des Zeus und der Themis und heißen: Klotho (Geburt), spinnt den Lebensfaden; Lachesis (Lebensgeschich, u. bestimmt seine Länge, Atropos (Tod) schneidet ihn ab; s. a. d. Art. Jupiter. Dargestellt finden sie sich mit langen LBERG O Universitätsbiblio ⸗Stäben, mit Horen und Charitinnen vereinigt, oder auch .mit Federn auf den Köpfen geschmückt, die eine eine Kugel v.¶ emporhaltend u.mit einem Stab in der Rechten die Sterne 3, deutend; die zweite spinnt; die dritte, entfernt von den beiden, treibt der Unterwelt die Schatten zu; gewöhnlich it aber als ältere Frauen, alle drei mit dem Faden beschäftigt. „ Pas, m. franz., 1. (Zimm.) Zapfenloch, Klaue; P. de Cheyron, Sparrenklaue. — 2. (Steinm., Maur.), Sohl⸗ — bank, wenn dieselbe zugleich eine vortretende Stufe bildet. „ — 3. (Bergb.) p. de bure, Hängebank eines Fördere, schachtes. — 4. p. de Pengrenage (Masch.), Zahnweite, 5, Zahntheilung. — 5. p. de souris, 3) (Wasserb.) Berme; b) (Festungsb.) Schleichtreppe. — 6. p. d'une vis, Ge⸗ „windgang einer Schraube, s. Gewinde. — 7. (Hüttenw.) P. de la flamme, Flammenloch.