Pißtazitfels, w. (Miner.), Gemenge von Pistazit (Epidot, s. d.) und Quarz, pistaziengrün, ins Graue, Gelbe oder raune ziehend. Splitter davon schmelzen vor dem Löthrohr zu schwarzem Glas. a) Körniger, in dessen Spalten und Drusenräumen ausgebildete Pistazitkrystalle liegen. b) Erdiger oder sandiger, auch Scorga genannt, als dessen Beimengung Granit erscheint. 6) Dichter, dichte, dunkelgrüne Masse, bisweilen von Pistazitadern oder Kalkspatschnüren durchzogen. d) Variolithischer, dunkelgrün, zusammengesetzt aus kugeligen Stücken von verschiedener Größe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 550Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei