Prirsterthüre, f., s. d. Art. Basilika und Kirche. Yriete, f., s. v. w. Lauflatte (s. d.). Priggione, m., ital., Gefängnis. Prim, s., engl., Schlagring der Glocke. Yrimärfarbe, k., frz. Couleur primitive, vgl. Farbe. Primatkirche, k., s. v. w. Patriarchalkirche. Prime, f. (Bergb.), s. unter Lachter und Maß. t0 prime, tr. v., engl. (Mal.), anlegen. Priming, s., engl., Grundiranstrich, Anlage, Untermalung; prime-colour, Grundfarbe. Priming, s.engl., Grundiranstrich, Anlage, s.Anstrich. primitive Funktion, k. (Math.), s. d. Art. Integral. Vrimzahl, k. (Math.), frz. nombre m. premier, engl. primemumber, 1. einfache Grundzahl, d. h. ganze Zahl, welche durch keine andere als durch die Einheit und durch sich selbst ohne Rest theilbar ist, wie z. B. 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19 etc. Bereits Euklides hat gezeigt, daß die Anzahl der Pan alle endlichen Grenzen übersteigt. Man hat bis jetzt noch keine allgemeine Formel für die Pin gefunden, muß sie daher auf empirische Weise aufsuchen, indem man alle unter einer vorgesetzten Grenze liegenden theilbaren Zahlen nach bestimmter Methode ausscheidet, worauf die P.n, welche kleiner sind als jene Grenze, übrig bleiben. — Um zu untersuchen, ob eine gegebene Zahl eine P. ist, zieht man aus ihr die Quadratwurzel und untersucht die Zahl dann auf ihre Theilbarkeit durch alle P.n, welche zwischen 2 und der dieser Wurzel vorangehenden ganzen Zahl liegen. Ist sie durch keine derselben theilbar, so ist sie eine P. Zwei Sätze über P.en sind von großem Interesse, der Fermetsche und der Wilsonsche Lehrsatz. Dererstere sagt, daß der Werth ab— — 1, der letztere, daß das Aggregat 1.2. 3. . (p½) + durch ptheilbar ist, bwenn p eine P., a eine nicht durch p theilbare Zahl ist. Man ist auch noch nicht im Stande, die Anzahl der P.en, welche unter einer gegebenen Grenze liegen, durch eine Formel anzugeben, weiß jedoch, daß diese Anzahl nur wenig vom sog. Integrallogarithmus abweicht. Unter den Primfaktoren einer Zahl versteht man die P.en, durch welche sie theilbar ist. Ein solcher Faktor kann dabei mehreremal auftreten; so ist z. B. 60 3. 5, d. h. 2, 3, 5 sind die Primfaktoren der Zahl 60, u. die erste kommt szweimal vor. — 2. Zwei Zahlen werden relative P.en gen., wenn sie keinen Theiler mit einander gemein haben. So sind 48 und 55 gegen einander relative P.en, obgleich beide leine absoluten Pen sind. Prineipal, s., engl.,eigentlich principal post, Hauptpfosten, Bundständer, Träger; principalbrace, Kopfband. Prineipalrafter, s.,engl., Bundsparren; p. station, Hauptstation, s. Eisenbahnstation. Print, prynt, 8., engl., 1. Abguß, Abdruck. — 2. Das Gesenk. — 3. (Gieß.) das Kernlager. Prinzenholz, v., eine schöne, von Tischlern hochgeschätzte Holzsorte, welche von der großblumigen Hamelie Hamelia ventricosa LW., Fam. Cinchonaceae) stammt. Dieser Baum ist in Südamerika einheimisch. Prinzmetall, n., franz. métal du prince Robert, engl. prince Rupert's metal, dem Goldähnliche Legirung aus Kupfer mit Zink, auch wohl mit Messing in verschiedenem Mäß, z. B. 24 Th. Kupfer auf 1 Th. Zink oder 4 Th. Messing; — 3 Th. Zink auf 1 Th. Kupfer etc. Driorei, f., frz. prieuré, m., engl. priory, lat. capellania, Kloster, dem nur ein Prior oder eine Priorin vorsteht; jede P. war ursprünglich nur ein alien priory, „Filialkloster, erst seit dem 12. Jahrh. machten sich solche Tochterklöster unabhängig; seitdem giebt es selbständige „Prioreien, franz. prieuré conventuel, engl. conventical priory, u. unter Abteien stehende Kommendaturprioreien, frz. Pprieurè commendataire, lat. prioratus in commendam. Die Kirche hieß Prioralkircht, frz. Eglise priorale; Einrichtung ganz wie bei anderen Klöstern. bris, prise, adj., frz., gemessen, z. B. p. dans Oeuyre, im Lichten gemessen; p.hors d'oeuvre, äußerlich gemessen.