puddlé, engl. puddled-iron, verwandelt. Der Puddelprozeß oder die Puddelung, auch Ofeufrischerei, frz. puddlage, m., engl. buzzing, puddling, unterscheidet sich vom Frischen mit Holzkohlen hauptsächlich durch dieAnwendung der Steinkohlen, welche wegen ihres Schwefelgehaltes nicht in direkte Berührung mit dem Eisen kommen dürfen. Da-IDELBERG O Universitätsbiblic er die Einrichtung des Ofens, s. Fig. 2894. A ist der ohlenrost, von wo aus die Flamme über die Feuerbrücke hinweg nach dem miteiner Gußeisenplatte belegten Herd schlägt, auf welchen zunächst Schweißofenschlacken geracht werden. Sobald diese teigig sind u, scheinbar kochen herden durch die Oeffnung d etwa 150 Kg. Roheisen auf ie sich bildende Schaumdecke gebracht. Sobald das Eisen uFluß gerathen ist, wird dasselbe mit einer durch e gedeckten Brechstange durchgearbeitet, gehoben u. gewendet gepuddelt), damit der einströmende 1—0— Sauerstoff der Luft den Kohlenstoff es Roheisens verbrenne. Aus dem geschmeidigen Eisenbrei werden 5—7 Luppen geformt, herausgenommen, unter einem Hammer gezängt und auf den Puddelwalzen zu Pnddelstüben od. Rohschienen, frz. ker ébauché, engl. puddlebars, gewalzt. O ist der Schornstein, Keine Klappe zu Regulirung des Luftzuges; s. übr. d. Art. Flammofen, Frischen, Eisen etc.