Feldzaun m., hölzerne Befriedigung des Feldes, s. Zaun. Feddziegelei, f. wird in unmittelbarer Nähe des Ortes angelegt, wo das Material gefunden wird. Wenn der Feldofen (s. d.) 30—40 000 Steine aufnehmen soll, wird ein Platz von etwa 40 m. Länge und 11 m. Breite geebnet. Man führt hierauf von Erde oder Lehm drei Bänke von 11½¼ m. Breite und 30 om. Höhe auf, u. stellt zwischen diesen die Streichtische, zwischen denselben auf den Bänken die gestrichenen Steine zum Trocknen auf u. bedeckt sie bei ungünstiger Witterung mit Stroh. Unter den Schürlöchern des Ofens legt man Luftzüge von 14 cm. Höhe und Breite an, füllt nun die Schürlöcher mit Steinkohlen u. packt über EIDOELBERG O Universitatsbib denselben die getrockneten Ziegel auf; ist der Ofen ausgesetzt, so werden die Wände und der obere Theil desselben verschmiert und das Feuer angezündet. Im Anfang darf das Feuer nur schwach sein, darauf wird erst die eine, dann auch die andere Oeffnung der Feuerkanäle verstopft. Fehdzirkel, m., besteht aus einer Latte von gewisser Länge, an beiden Enden mit winkelrecht stehenden Spitzen, welche 25—50 em. lang sind. In der Mitte befindet sich ein Griff, um den Zirkel auf dem Erdreich umzuschlagen.