Scher benkobalt, m. (Miner.), Fliegenstein (s. d.), gediegen Arsenik; kommt auf Gängen, weniger auf Lagern, in Gneis, Glimmerschiefer, Porphyr etc. vor, in derben Massen und eingesprengt, nieren⸗ u. traubenförmig, auch kugelig, gebogen, mit schaligen Absonderungen, Glanz schwach metallisch, Strich glänzend. Ritzt Kalkspat, ritzbar durch Flußspat. Wiegt 5,%½ —5,, von Farbe lichtbleigrau, ins Zinnweiße, wird an der Luft bald schwarz. Knoblauchgeruch vor dem Löthrohr, leicht lösbar in verdünntem Salpeter als Pulber, mit Ausscheidung von arseniger Säure. Enthältaußer Arsenik noch Spuren von Antimon und Silber.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 120Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei