FeedSchornstein
AllerleiBau-Lexikon 1881

Schornstein, m., I. frz. cheminée, f., engl. ebimn smoke-pipe, funnel, lat. caminus, epicaustorium, Fer esse, Esse, Oesse, Feuermauer, Rauchkanal. Ob die Rör in den nördlichen Provinzen S.e hatten, wissen wir ni doch ist's zu vermuthen, da die Heizungsanlagen ur den Fußböden sich befanden. Eine Stelle in dem 644 Rotharis gegebenen longobardischen Baugesetzen sch. auf S.e zu deuten (s. auch d. Art. Heizung II. 5., Kar u. Ofen). In dem 820 gezeichneten Bauriß von St. Gal (s. Fig. 2339) sind an manchen Stellen (bei 35, 51, Sie gezeichnet u. als evaporatorium, exitus fumi ete. SIEIIOTHEE dan,Izeichnet. In dem 964 erbauten Priesterhaus bei Sa. Giulia mel zu Lucca steigt ein S. durch das Dach empor, an einem ine. um 1100 gebauten Haus zu Ravenna ist er auf einem Konsol an der Fagade angebracht; auch in Venedig kommt ofen Derartiges etwa aus gleicher Zeit vor. Die ältesten bestimmten Nachrichten über den Bau von Essen in anderen its⸗ Ländern lauten dahin, daß in England Rauchkanäle seit ine. 1150 vorkommen; dieser Zeit gehört Fig. 3104 an, wo der ngl. S. nicht blos, wie in Ravenna und Venedig sehr häufig, ung ausgekragt, sondern sogar auf den Thürbogen gesetzt ist. von Vgl. auch d. Art. 1ouver und Fig. 2555. In Frankreich irch,‚ hat der Abt Roger (4 1178) im Kloster Bec zuerst solche gangelegt, vergl. auch Fig. 2701. Auch in Deutschland 94. Das sog. Judenhaus zu Linkoln. Zu Art. Schornstein. oder scheinen sie nach erhaltenen Resten (z. B. Schloß Schömlithburg bei Naumburg) schon um 1170 in Gebrauch gewesen ein. zu sein; in Schömburg mündet der Rauchkanal seitlich am Thurme ins Freie, s. Fig. 3105. Schon im 13. Jahrengt hundert hatte manSchornsteinaufsätze bes.von den Formen, d.). die unter 8. d. e. f. erwähnt sind, im 14. drehbare eiserne mig Kolben, franz. tabourin, engl. CowI, turncap. Ein gut mit konstruirter S. trägt wesentlich zu Erleichterung der Heieiße zung (s. d.) bei, ein schlecht koniefe-struirter hingegen erschwert hrit, nicht nur die Heizung, sondern läßt auch einrauchen (s. d.), d. h. eν, den Rauch, welcher nur bei geuer⸗ nügendem Luftzug abzieht, in mer die Räume des Hauses eindrinicht, gen; dieser Luftzug nun nimmt nter allerdings 810 / des Heizvon effekts mit fort, beiungenügenjeint dem Luftzug hingegen und damin durch verursachter unvollstän⸗ Fig. 3105. llen diger Verbrennung wird der 60) Wärmeverlust oft noch viel größer. Der Luftzug in einem be-S. aber ist nur die Wirkung von dem Gewichtsunterschied zwischen der äußeren kalten Luft u. der erwärmten im S., welche sich auszudehnen strebt; je größer nun die Wärme der inneren Luft oder die Menge der erwärmten Luft im Verhältnis zu der äußeren kalten ist, desto besser zieht der S.; man kann also den Zug auf zweierlei Art vermehren: durch Erhöhung der S.e oder durch Steigerung der Temperaturdifferenz, welche letztere künstlich durch Anbringen von Flammen im unteren Theil des Ses erreicht werden kann. Ferner können folgende Regeln, als in der Erfahrung begründet, zur Nachachtung beim Schornsteinbau empfohlen werden: 1. Metallene Schornsteinröhren bieten namentlich bei Steinkohlenfeuerung Anlaß zu Bildung von Schwefel⸗ und Vitriolansatz, ferner halten sie nicht lange, setzen leicht Ruß (s. d.) an etc. — 2. Gemauerte S.e haben diese Uebelstände nicht, namentlich wenn sie innerlich geputzt sind; noch besser sind gebrannte, innerlich glasirte Thonröhren, die ummauert werden. — 3. Runde sind zweckmäßiger als eckige, weil sie dem spiralförmig aufsteigenden Rauch weniger Hindernis bieten. — 4. Es ist sehr zweckmäßig, freilich nicht immer ausführbar, die S.e oben weiter zu machen als unten. — 5. Je enger der S. bei gleicher Höhe ist, um so mehr hat er Zug, doch hat dies natürlich seine Grenzen, da ein zu enger S. den Rauch nicht schlucken würde. Für einen gewöhnlichen Zimmerofen rechne man mindestens 55—65 gem. Querschnitt, demnach dürfen in einem 15 em. weiten kreisförmigen S. höchstens drei Heizungen eingeführt werden, in einen 20 em. weiten 5, in einen 23 em. weiten 6, in einen 28 cm. weiten 9, in einen 30 em. weiten 11 etc. Eine täglich gebrauchte Kücheneinrichtung mit Kochmaschine etc. braucht so viel Heizkanal wie drei Zimmeröfen etc. — 6. Der S. muß möglichst vor Abkühlung, also vor Berührung seiner Außenfläche durch kalte Luft, geschützt sein, d. h. man lege e die Sie nicht in Umfassungswände; geschieht die Berüh-2 rung durch Außenluft auf allen Seiten, so ist sie nicht so i NI steinöffnung durch künstliche Mit-v Fig. 31090. tel zu verhindern. Man hat in f fassendsten Versuche angestellt. Viele waren so wenig g rationell begründet, oder wegen ihrer Komplizirtheit sod schnellem Verderben ausgesetzt, daß sie sich unmöglich bewähren konnten. — 8. Besser erreicht man den Zweck, indem man zugleich das den Rauch kältende Einregnen verhindert, durch einen Schornstein aufsatz. Die Konstruktionen desselben sind ungemein manchfach; es giebt deren mehr wie hundert; man unterscheidet bewegliche, drehbare und feste. Die beweglichen, drehbaren, arbeiten meist im Anfang gut, bes. die sub mu. s angeführten, werden aber doch mit der Zeit steif, weil die Zapfen verschmieren, einfrieren etc. Es tauchen manche Apparate in wenig veränderter Form von Zeit zu Zeit wieder auf, werden sehr angepriesen, bis man sie wieder kennt und verwirft. Die festen sind im allgemeinen entschieden zuverlässiger; auch hier giebt es viele. Zu den hervorragendsten gehören die von Wolpert, s.sub g, die von Nöggerath und von Käuffer, s. d. Art. Rauchsauger. Nur einige der bewährtesten und noch nicht allgemein bekannten seien angeführt, sowie einige der schlechtesten, um anzudeuten, welcherlei Konstruktionen man zu vermeiden hat. Dahin gehören: a) Ringsum angebrachte Seitenöffnungen mit Thürchen, die sich durch den Wind schließen und die gegenüberstehenden aufstoßen. b) Haube oder Hut. Drehbare Röhre mit einer Seitenöffnung, die bei der Drehung der Röhre mittels einer daraufstehenden Windfahne sich selbst windabwärts stellt, ist, wie überhaupt alle mit Ventilen, Hlappen und anderen Scharniervorrichtungen versehenen Schornsteinaufsätze, leicht dem Einrosten ausgesetzt. e) Auch der vor etwa 20 Jahren vielfach empfohlene Mohrenbergsche, so- wie der neuere Wagnersche Aufsatz, Fig. 3106, mit Jalousien Kk und beweglicher Schutzklappe W, ist viel zu komplizirt und enthält zu viel Scharniere und Klappen, als daß er sich lange halten könnte; wir sehen daher von einer Beschreibung desselben ab. d) Das einfachste jedenfalls ist eine Deckplatte, getragen von einzelnen Säulchen, Schornsteinhäuschen, frz. kattage, engl. ehimney-hut, Fig. 3107, oder ein ringsum offenes Blechhäuschen; fehlerhaft ist es, das Dach eines solchen Häuschens innerlich offen zu lassen, denn in dem dadurch entstehenden trichter⸗ oder kuppelförmigen Raum versackt sich der Rauch. Die Decke etwa in der Mitte herabhängen zu lassen, würde ebenso fehlerhaft sein, weil der Wind dadurch noch leichter in den S. eingeführt wird; sie sei innerlich vielmehr wägrecht. e) Venetianischer Kegelaufsatz (Fig. 3108 u. 3109). Der oben zugedeckte Schornsteinkopf ist ringsum mit langen hohen Oeffnungen versehen; unter denselben steht eine Reihe Konsolchen u. auf diesen erhebtsich ein nach oben erweiterter Trichter (Mantel). An der Seitenfläche der Konfolchen stößt sich der Wind, tritt zwischen denselben in den Trichtermantel ein, fährt oben wieder hinaus und dient so, statt zur Hemmung, zur Beförderung des Rauchabzuges; alles Uebrige erhellt aus den Figuren. k) Venetianischer Zweierkeraufsatz. Die Einrichtung ist so deutlich aus Fig. 3110 u. 3111 zu ersehen, daß keine weitere Beschreibung nöthig ist. Die beiden Arten e und k kommen auch in Augsburg vor. g) Venetianischer Viererkeraufsatz. VierseitigesHaus mit Seitenöffnungen, vor deren jeder ein Schutzblech, resp. Schutzstein, in Entfernung von 10—15 em. steht, welcher wenigstens doppelt so breit ist wie die durch dasselbe gedeckte Oeffnung; s. Fig. 3112 und 3113. Diesen Aufsatz unter Hinzufügung der Diagonalscheide aa hat der Versasser mehrfach mit sehr günstigem Erfolg angewendet. Er kann sehr bequem ganz in Ziegeln gusgeführt werden. b) Auf einer etwas (aber nicht trichterförmig, sondern durch einen Absatz) erweiterten Verlängerung des Sis steht ein Haus mit diagonal von der Mitte ausgehender Wandabtheilung. Die Seitenöffnungen werden mit Persiennen versehen; s. Fig. 3114 u. 3115. 1) Geutebrückscher Schornsteinaufsatz, s. Fig. 3116, besteht in seiner Hauptsache darin, daß die Schornsteinröhre in zwei, resp. in vier Arme getheilt wird, die sich oben wieder vereinen, und von denen die dem Wind zugekehrten allemal dazu dienen, den Wind iglit / mothes 188456d4/0162 einzuführen, der dann den Rauch durch den entgegengesetzten Arm abtreibt. E) Aehnlich im Prinzip, aber doch etwas verändert, ist der in Fig. 3117 dargestellte Aufsatz. D Thonröhrenaufsatz, Fig. 3118, wird meist ohne das Dach angewendet, doch ist dies unzweckmäßig, weil gerade das Dach das Einfahren des Windes von oben am wirksamsten abhält; die oft sehr schön verzierten englischen Thonröhrenaufsätze sind wegen des Mangels der Seitenöffnungen und des Daches nicht zu empfehlen. m) Drehbares Dach auf einem Thon-od. Zinkröhrenaufsatz, s. Fig. 3119. Die Wetterfahne bewirkt die Drehung, doch rostet sie leicht ein. n) In Fig. 3120—3122 geben wir einige maurische Schornsteinaufsätze aus Malaga, und zwar in 3120 u. 3121 zwei sog. Mitren, frz. mitre, lat. vritrella, in Fig. 3122 ein Thürmchen, frz. tourelle, engl. Iouverturret. o) Schornsteinaufsatz mit beweglichem Dach Fig. 3123) besteht aus einem Cylinder von starkem Eisenblech, an dessen oberem Theil drei eiserneStangen in gleichen Entfernungen von einander befestigt werden. Die Stangen vereinigten sich oberhalb des Cylinders zu einer Stange, auf welche das kegelförmige Dach von Eisenblech dergestalt gesteckt wird, daß die Stange durch die etwas abgestumpfte Dachspitze hindurchgeht. Die Stange erhält am oberen Ende nach Aufsetzung des Daches eine Schraubenmutter od einen Knopf, damit das Dach, welches auf der Stange blos lose aufliegt, vom Winde nicht abgehoben werden kann. Letzteres muß mindestens 7 cm. Über den oberen Rand des Cylinders hinabreichen u. erhält es als unteren SIEIIOTHEE Durchmesser etwa die dreifache Weite des Cylinders. Der Wind, von welcher Seite derselbe auch kommen mag, wird den Rauch im S. nicht zurückhalten können, indem das kegelförmige Dach in der Richtung des Windes sich an oden Cylinder legt und so das Eindringen desselben in den „S. verhindert, während dem Rauch auf der dem Wind entgegengesetzten Seite stets ein freier Ausgang bleibt. p)) Windhausens und Büssings Deflektor, s. Deflektor. dd) Dr. Wolperts sog. Rauch⸗ u. Luftsauger, s. Fig. 3125. Zu haben auf Eisenwerk Kaiserslautern; vgl. aber d. Art. Rauchsauger. r) Weigelins Aufsatz, s. Fig. 3126, sehr einfach u. recht zweckmäßig. s) Drehbarer Aufsatz mit Jalousien u. archimedischer Schraube von Holloway, s. Fig. 3127, bleibt, weil die Spindel auf Achat geht, sehr lange beweglich t) Nöggerathscher Aufsatz, wird sehr gelobt, gleich (J. d), ꝗ nur für runde S.e zu haben. u) Käuffers Rauchsauger auch für eckige Schornsteine zu haben. y)Windbrecher von Böhring & Cie. in Cannstadt, s. Fig. 3128—-3130. — 9. Die innere Fläche des S.s muß möglichst glatt sein, damit sich der Ruß schwer ansetzt. — 10. Das Rohr muß möglichst ohne alle Schleifung ununterbrochen senkrecht aufwärts gehen, weil jede Schleifung den Zug stört; s. auch d. Art. Schornsteinbusen. — 11. Alle Thüren, Schieber etc., welche zum Verschluß von Röhren dienen, müssen von unverzinntem oder rauhverzinntem Eisenblech angefertigt Schornsteinröhren und Vorgelege sollten fundamentirt sein und nie in den auf Gebälke gestellt, aufgesattelt bei genügender Gebäudehöhe hiervon abweichen; s. d. Art. Sattel. — 13. Der Zug in Essen über geschlossenen Feuerungen ist stets lebhafter als über offenen durch Rauchmäntel. Außer den im Art. Rauchmantel empfohlenen Vorsichtsmaßregeln ist es daher gut, in solche Essen den Rauchkanal einer geschlossenen Feuerung einzuführen; wo es jedoch irgend thunlich ist, vermeide man offene Herdfeuerungen gänzlich. — 14. Vermehrt wird der Zug in den Essen durch genügende Einführung von kalter Luft vor der Heizthüre. Ventilation in den Küchen thut daher gute Dienste. —15. Die Feuerungen sind so anzuordnen, daß die Rauchkanäle behufs des Einführens in die Esse nicht zu weit (nicht gern über werden müssen. — 16. Gewöhn-Einleitungsröhren etwas Steigung Verfasser hat aber in seiner Praxis gefunthunlichst gruppenweise zusammen. Mitte eines Gebäudes mehrere liegen, so muß man oft einige auswechseln, indem Holzwerk stets entfernt sein muß. — 19. Je liegende Ste müssen durch eine Zunge von einander getrennt sein, Reinigungsthüre beginnt (f. unten sub 24). — 20. Die Umfassungen gemauerter Ste mache man mindestens 13 cem. stark. — 21. Weite, sogen. Steigessen, welche von Menschen, Schornsteinfegern, befahren werden, dürfen nicht unter 37 em. und nicht über 60 em. weit sein; russisch, runde und quadratische Kugelessen mindestens 15 em. Ueber die Mäße von Seen für Dampfmaschinen s. Dampfesse. — 22. Einzelne Röhren dürfen nur 4, m. hoch freistehen. — 23. Jeder S. muß unten, er beginnt, und dafern keine Laufbreter auf dem Dach sind, oder dafern er einen Aufsatz hat, oben im Dach eine Seitenöffnung, Reinigungsöffnung, haben, bei weiten Sten zum Einsteigen für den Kaminfeger, bei engen aber zum Einführen der Maschine; diese besteht in der Hauptsache aus einem Seil, an welchem ein Besen u. eine Kugel hängt; unten angelangt, wird Kugel und Ruß herausgenommen und der Besen leer zurückgezogen. Doch ist das Verfahren je nach der Konstruktion der Maschine etwas verschieden; man hat bes. in neuerer Zeit vielfach versucht, solche Maschinen zu konstruiren, die sich verschiedenen Essenweiten anpassen, doch sind diese Versuche bis jetzt E 24. Da die Maschine beim Herabgleiten den S. ziemlich dicht verschließt, so wird der Ruß entweder durch die untere Reinigungsthüre in den Keller oder, wenn diese verschlossen ist, in die Zimmer getrieben. Wo zwei Essen neben einander stehen, lasse man unten die Zunge erst über der Reinigungsthüre beginnen, bei einzeln stehenden aber thut man gut, unten ein Stück doppelte Esse zu machen, welche vielleicht dreimal so lang wie die Maschine ist, so daß der Ruß und die durch die Maschine zusammengedrängte Luft, während die Maschine das untere Stück passirt, durch den Zweig aufsteigen kann; s. Fig. 3124.— 25. Es ist Rücksicht darauf zu nehmen, daß nicht zu nahe an die Giebel Feuerungen kommen, oder nicht zu weit vom Ausfallspunkt der Walmen nach den Giebelmauern hin, überhaupt nicht zu weit vom Firsten des Gebäudes entfernt. — 26. Russische S.e kann man oft, ohne daß Vormauerungen und Vorgelege nöthig sind, in den starken Mittelwänden anlegen. — 27. Einen größeren Querschnitt, als in 20 erwähnt, erhalten die S.efür Siedefeuer, noch größer für Schmelzfeuer und alle Feuerungen für größeren Betrieb. Selbständige, vom Fundament aus freistehende, sehr hohe Ste erhalten in der Regel Schmelzfeuer und Feuerungen für Dampfkessel; s. d. Art. Dampfesse. — 28. Bei starken Küchen⸗ u. Siedefeuern führt man die unteren Schichten der Schornsteinwände mit Lehm statt mit Kalkmörtel auf, versieht auch wohl die Schmelz- und Dampfmaschinenschornsteine unten inwendig mit Chamottesteinfütterung, welche mit feuerfestem Thon aufgeführt wird. — 29. Die von Herrn v. Sanges erfundenen Luftkammern, welche in Vereinigung mehrerer Schornsteinröhren zu einem Raum unter dem Austritt aus dem Dach bestehen, haben sich nicht bewährt. Uebrigens s.noch d. Art. Heizung, Feuerungsanlage, Esse, Ofen, Brennmaterial, Rauch, Ruß etc. II. S. nennt man auch den in der Mitte des Kohlenmeilers gelassenen Raum zur Erzeugung des beim Abbrennen des Meilers nöthigen Luftzuges. Schornsteinaufsatz, m., Schornsteinhaube, f., Schornsteinhut, Essenkopf, m., engl. chimney-top, chimney-head, kann hausähnlich sein, frz. cage f. od. tote de cheminée, lanterne decheminée, engl. Iouvre, lantern, cover, od. röhrenförmig, engl. ehimney-shaft, od.kronenartig, engl. tymbre-ereést. Ueber zweckmäßige Konstruktionen von Schornsteinaufsätzen s. d. Art. Schornstein 8. Schornsteinbusen, m., die Krümmung, nach welcher

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 151Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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