Schreibtafel, l. Die Sen in Schulzimmern u. Hörsälen werden am besten zum Auf⸗ u. Abschieben mittels Gegenhek Heidelberg DOFC gewicht eingerichtet. Anstrich für schwarze Schreib- und Zeichentafeln nach Kämmerer in Stuttgart (Württemb. Gewerbebl.). Es werden 5 kg. altes Leinöl unter beständigem Aufwallen mit 320 g. Braunstein; ½ Stunde lang gekocht und dann 24 Stunden stehen lassen, worauf man das Klare in einen Glaskolben ab⸗( gießt u. noch 8 Tage lang an der Sonne oder bei gelinder Ofenwärme klären läßt. In diesen Firniß reibt manechtes Rabenschwarz, streicht die astlose und sauber abgebimste Tafel (am besten von Lindenholz) damit in einem Zwischenraum von 3 Tagen recht gut verzogen zweimal an u läßt diese beiden Anstriche noch 3 Tage lang gut austrocknen. Weiter gießt man zu kg. von oben erwähntem Oelfirniß ½ Eg. französisches Terpentinöl, schüttelt gut unter einander, reibt mit dieser Flüssigkeit Rabenschwarz ab, verdünnt es mit Terpentinöl und giebt damit einen gut verzogenen Anstrich, nach 2 Tagen noch einen, aber mit frisch abgeriebener Farbe. Dann läßt man 3 Tage trocknen u. zieht dann die Tafel mit Glaspapier gut ab. Endlich wird in gut trocknendem fetten Bernsteinfirniß geglühter Kienruß abgerieben, die Farbe mit Terpentinöl verdünnt und damit ein gut verzogener Anstrich gegeben, dem nach 2 Tagen ein zweiter folgt, worauf nach weiteren 2 Tagen, d. h. wenn der Anstrich ganz trocken ist, die Tafel mittels feinklaren Bimssteins u. Wasser durch ein Stück Filz gut abgezogen u. dann der letzte Anstrich mit derselben Bernsteinfarbe gegeben wird, worauf man endlich nach dem Trocknen, d. h. etwa nach 3 Tagen, mit feinklarem Bimsstein und Wasser durch Filz den Glasglanz des Lackes fein matt schleift.