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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Semi-I'or, Semior, m., frz., engl. similor, Mannheimer Gold, geschmeidige goldfarbene Metallmischung, welche sich sehr gut zu geriebener Arbeit verwenden und im Feuer vergolden läßt. Man schmilzt 100 g. Zink in einem eisernen Ofen, der so eingerichtet ist, daß das Zink, sowie es schmilzt, abfließen kann, um sich von dem gebildeten Oxyd zu reinigen. In einem Tiegel schmilzt man ½kg. Kupfer und schüttet, sobald es fließt, 67 g. Messing hinzu, rührt es mit einem hölzernen Stab um, setzt das Zink hinzu, rührt nochmals gut durch einander, thut einen Fingerhut voll Salpeter hinein u. gießt das Gemisch dann in die Form aus.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 189Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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