Verkupferung, f. frz. cuivrage, m., engl. coppering, Aufbringen von Kupfer als Ueberzug auf andere Metalle etc. S. darüber zunächst d. Art. Kupfer u. ff. Ueber die V. auf Eisen s. d. Art. Eisen und Gußeisen; man überzieht das Gußeisen mit einem sehr flüssigen und rasch trocknenden Firniß, bevor es der elektrochemischen V. unterworfen wird. Dadurch wird nicht nur das Abbeizen und Reinigen des Eisens überflüssig, sondern man erspart auch die Cyankupferlösung, die sonst erforderlich ist, um den ersten Anfang der Kupferschicht zu bilden, welche man dann unter Anwendung von Kupfervitriollösung dicker werden läßt. Haben die Gegenstände den geeigneten Ueberzug erhalten, so bringt man sie in einen Trockenraum, überzieht sie nach Verlauf einer Stunde mit Graphit, um ihre Oberfläche leitend zu machen, hängt sie dann in einer galvanischen Batterie in Kupfervitriollösung auf und setzt sie mit dem Zink in Berührung. Das Zink befindet sich in einem porösen Gefäß u. ist mit säurehaltigem Wasser umgeben. Statt der porösen Gefäße kann man Säcke von dicht gewebtem Segeltuch anwenden. In jeden solchen Sack kommt eine röhrenförmig gebogene Zinkplatte von der Länge des Sackes. Um den Sack gespannt zu erhalten und Absätze von Kupfer zu vermeiden, schiebt man in denselben um die Zinkröhre herum einen Cylinder von Korbgeflecht. Nach dem Herausnehmen aus dem Kupferbad werden die Gegenstände gewaschen, getrocknet und dann der Einwirkung geeigneter Stoffe ausgesetzt, um Bronzefarbe oder Farbe der antiken Patina (s. d.) zu erhalten. vorkuppeln, verkoppeln, trs. Z., 1. (Masch.) durch ein Zwischenstück,die Kuppelung, zwei hinter einander liegende Wellen mit einander zu einerlei Umdrehung verbinden. E2. s. v. w. pärweise aufstellen, Fenster, Säulen re., s. d. Art. gekuppelt, Koppel etc.