Weseke, k., s. v. w. Wase. zweites Hauptchor am Westende der Kirche mit oder ohne Apsis, oft miteinerzweiten Krypta; stets einem besonderen Heiligen, gewöhnlich dem Kompatron der Kirche, gewidmet. Als älteste Beispiele gelten gewöhnlich das W. [der Reparatusbasikika zu Orleansville in Algerien aus dem 5. Jahrh. u. das in Fulda nach 755 errichtete. Es ist gaber bei ersterem wenigstens sehr fraglich, ob nicht das W. das älteste ist und das Ostchor erst bei Umkehrung der Orientirung angefügt ward, wie an S. Giorgio in Valpolicellabei Verona u. an anderen longobardischen Kirchen nachzuweisen ist. Im eigentlichen Mittelalter wurden häufig Westchöre gleichzeitig mit dem Ostchor gebaut oder auch an alte Kirchen angefügt, am häufigsten in Deutschland, Frankreich und der Lombardei. westindisches Cedernholz, n., s. Cedernholz. mestindisches Gelbhoh n. d. Art Gelbholz 3.