Zinksilikat, n., kieselsauresZinkoxyd, ein von der Vieille Montagne empfohlenes neues Anstrichmittel, s. d. Art. Anstrich 90., genau genommen Zinkoxyd, mit einer flüssigen kieselsauren Verbindung, z. B. Wasserglaslösung statt des Oeles, angemacht. Ainäspat, m., s. d. Art. Zink I. C., findet sich natürlich als Smithsonit. Das System der rhombo'drischen Krystalle ist ähnlich dem des Kalkspats. Spaltbar in Richtung der Rhomboederflächen; derb, trauben⸗ und nierenförmig, auch tropfsteinartig Auseinander laufend faseriges Gefüge, unebener, grobkörniger Bruch, ins Splitterige; giebt kein Wasser im Kolben. Ist mit Borax vor dem Löthrohr leicht schmelzbar zu undurchsichtigem Glas. Löst sich in Säuren leicht mit Brausen. Ritzt Flußspat, ritzbar durch Apatit, Farbe weiß, ins Gelbe, Graue, Braune u. Grüne. Glänzt glasig, dem Perlmutterglanz sich nähernd. Durchscheinend bis undurchsichtig; spez. Gew. 4/½— 4,3.( Es besteht wesentlich aus kohlensaurem Zinkoxyd und findet sich in der Natur auf Gängen, Stöcken, Lagern im l krystallinischen Schiefergebirge, im Steinkohlengebirge u. in Oolithformation, am Altenberg bei Aachen, bei Iserlohn in Westfalen, bei Lüttich, Chessy u. a. O.