FeedGitterbrücken sind Brücken
BaukunstBrockhaus 1882

Gitterbrücken sind Brücken, deren Träger aus einem Ober⸗ und einem Untergurte bestehen, zwischen denen sich kreuzende Stäbe, in dichter Anordnung eine Art Gitter bildend, eingeschaltet sind. Sie haben sich aus den amerik. Lattenbrücken (System Town) entwickelt. Die Rheinbrücke zu Köln, die Weichselbrücke zu Dirschau u. a. bieten Beispiele. An ihre Stelle sind in neuester Zeit die Fachwerksbrücken getreten, bei denen die Gitterstäbe als Zugbänder und Druckstreben in minder dichter Anordnung sich vorfinden und jedes Glied für den von ihm zu erfüllenden rüg durchgebildet ist. (S. Brücken und Tafel; Brücken 1, Fig. 1 u. L.) Ontterkiel, 1. soviel wie Netzflügler.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 62Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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