Glasthränen, birnförmige Glasklümpchen mit langen Spitzen, welche entstehen, wenn man gechmolzenes Glas in kaltes Wasser fallen läßt. olge des schnellen Erstarrens der Oberfläche befinen sich die Teilchen im Innern in so großer Spannung, daß beim Abbrechen der äußersten Spitze die anze Masse in Staub zerfällt, welcher mit großer ewalt umhergeschleudert wird. auerset, 40 Eud Stadt in der engl. Grafschaft Somerset, 40 Em im SW. von Bath und 19 km im O. von Bridgewater, r sa (1881) 3719 C., welche Seidenstoffe und Leder fabrizieren und Zimmerholz, Ziegel und Sandstein ausführen. Noch stehen interessante Ruinen seiner mittelalterlichen Abtei, in welcher die Legende den König Arthur ruhen läßt. mische nennt man den glasähnlichen Überzug auf keramischen Gegenständen und Gefäßen, um denselben Glanz zu verleihen, deren Oberfläche zu verieren und das Eindringen von Flüssigkeiten zu versalrn Alle Sorten von G., welche in der Hertellung von irdenen Waren Anwendung finden, lassen sich unter folgende vier Abteilungen bringen: 1) Erdglasuren, in der Regel durchsichtige Gläser aus Kieselerde, Thonerde und Alkalien bestehend, höchst strengflüssig und ungefähr bei dase thre Tem peratur schmelzend, bei welcher die Masse ihre Gare erlangt; die G. des echten harten Porzellans ist eine solche Erdglasur. 2)Bleihaltige Glasuren sind bleihaltige und durchsichtige Gläser, die schon bei einer Temperatur schmelzen, welche niedriger ist als diejenige, bei welcher die Masse sich gar brennt; das nien einr d +.½4 irr und die feine Fayence erhalten eine bleihaltige G. Für ordinäre irdene Ware wendet man gewöhnlich in den meisten Gegenden Deutschlands ein Gemenge von Bleiglanz (Glasurerz oder Alquifoux) und Lehm an, welcher feingemahlen auf die Oberfläche der lufttrockenen Ware gebracht und dann eingebrannt wird. Ist das Bleioxyd im richtigen Verhältnis zur Kieselerde des Lehms oder Thons vorhanden, so ist das entstehende Bleiglas in den gewöhnlichen in der Haushaltung vorkommenden Säuren, wie Essig, nicht löslich. Ist hingegen ein Teil des 1 0 famn mit der Kieselerde nicht gehörig verbunden, so kann der Fall eintreten, — ein Teil des Bleioxyds sich schon in heißem Essig löst und zu Vergiftungen Anlaß gibt. Die Benutzung von mit solcher Bleiglasur versehenem Geschirr ist offenbar nicht unbedenklich. 3) Die Emailglasuren sind teils weiße, teils gefärbte undurchsichtige G., meist Zinnoxyd neben aumn Ma enthaltend; sie schmelzen eicht und dienen zum Maskieren der häufig unangenehmen Farbe der darunterliegenden Masse; sie finden Anwendung bei der gewöhnlichen Aume und fanden auch bereits bei den Majoliken Verwendung. 4) Die Lüster sind meist Erd⸗ und Alkaliglasuren; sie überziehen die Masse als äußerst dünne Schicht, gleichsam als Hauch, und sollen nicht nur die darunterliegende Masse schützen und undurchdringlich machen (wie die G. des gewöhnlichen Steinzeugs der Mineralwasserkrüge, mit Hilfe von Kochsalz und Wasserdampf hervorgebracht), sondern auch häufig, wenn sie färbende Metalloxyde enthalten, nebenbei den irdenen Gegenstand dekorieren (Goldlüster, Kupfer⸗ und Bleilüster). Vgl. die technolog. Hand- und Lehrbücher von Karmarsch-Hartig, Rud. von laf. und Fr. Knapp. lasurerz, s. Alquifoux.