Godebert, König der Langobarden 661 als Nachfolger seines Vaters Aribert, welcher das Reich unter seine beiden Söhne verteilte. Von diesen nahm G. den Sitz zu Pavia, Bertarit zu Mailand. Aber schon 662 wurde G. durch den Herzog Grimoald von Benevent gestürzt, welcher auch Bertarit vertrieb und sich selbst zum König machte. Von G.s Nachkommen sind sein Sohn Ragimbert Herzog von Turin und dessen Sohn Aribert II. im J. 701 vorübergehend Könige gewesen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 146Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei