Gök-Irmak (d. h. Blauer Fluß), der letzte linksseitige Nebenfluß des Kisil-Irmak (Halys) in Kleinasien, entspringt in etwa 1000 m Höhe am Tawartev und heißt im Oberlaufe Kara-su (d. h. chwarzer Fluß). Schon bei Kastamuni verliert er den Charakter eines Gebirgsstroms. Unfern seiner Mündung bei Beykjiöi wird er durch Felsen eng eingeschnürt, und sein Thal bildet hier das Defilé Kara-Dereh, das höchst malerisch und zugleich von strategischer Wichtigkeit ist. cien, Fluß in Kleinasien, im türk. Vilajet Adana, Liwa Itsch-Ili, entspringt am Geik-Dagh und mündet nach einem Lauf von etwa 200 Em im NO. vom Kap Lisan el Kahbe in das Mittelländische Meer. — Ein anderer Gök-su, ebenfalls in Kleinasien, im türk. Vilajet und Liwa Chodawendikjar, halh Lefte südöstlich von Brussa und mündet unterhalb Lefke links in den Sakaria.