FeedGoldhammer (Karl Reinhold)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Goldhammer (Karl Reinhold), Historiker und Dichter, geb. 26. Aug. (7. Sept.) 1808 zu Lemsal in Livland, besuchte das rigaer Gymnasium und studierte 1829 —32 in Dorpat die Rechte. Er begann seine amtliche Laufbahn in der Kanzlei des livländischen Civilgouverneurs, wo er schließlich Direktor der Kanzlei mit Hofratsrang wurde. Er übersetzte aus dem Russischen: Memoiren des Admirals A. Schischkoff aus den J. 1812—14 (Lpz. 1832), «Geschichte des russ. Reichs von Karamsin v (Lpz. 1833), «Denkwürdigkeiten aus dem Feldzuge vom J. 1813 von A. Michailowsky-Danilewskyy (Dorp. 1837) und (Geschichte des vaterländischen Kriegs im J. 1812 von Michailowsky-Danilews kyy (4 Tle., Riga u. Lpz. 1840 — 49). Als Dichter machte G. sich bekannt durch seine Töne des Herzenso (Riga 1833) und durch die übersetzung der russ. Erzählung (Der Kirgis Kaisak von Wassily Uschakoffo (Lpz. 1834). G. starb als pensionierter Hofrat 12. (24.) Febr. 1851 zu Riga.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 164Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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