Göllnitz, alte deutsche Bergstadt in Ungarn, Zipser Komitat, links am Flusse gleichen Namens. Schon im J. 1264 erhielten die göllnitzer Bergleute ein königl. Privilegium; 1276 wurde G. königl. Freistadt, zu deren Jurisdiktion sieben umliegende Ortschaften gehörten; seit 1486 war G. der bergrechtliche Oberhof für das ganze Gebiet der oberungar. Montanstädte. Die Stadt Idach seit geraume Zeit ihre municipale Freiheit, 9 seit 1628 geriet sie in das erbliche Eigentum der Magnatenfamilie Csähy von n der Bud und seitdem litt auch das Deutschtum der Bürgerschaft; der Wohlstand verschwand mit der Ergiebigkeit der Bergwerke; doch werden noch immer Eisen⸗ und Kupfergruben bearbeitet, ebenso befinden sich hier Hüttenwerke, Drahtfabriken u. s. w. Die 5205 E. sind zum Teil noch Deutsche, der Rest Slowaken.