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ErdkundeBrockhaus 1882

Gonionds, Stadt im russ. Gouvernement Grodno, Kreis Bialystok, links am Flusse Bobra, unter 53 29“ nördl. Br. und 40 24 östl. L. von Ferro, 57 km nordwestlich von Bialystok Station der Linie Brest-Litowsk-Prostken der Russischen Südwestbahn, an der Grenze Polens und des Gouvernements Grodno, mit (1882) 3309 E., ist für den Transithandel ein bedeutender Punkt; der Verkehr geht meist auf der schiffbaren Bobra. Unter poln. Herrschaft erhielt G. 1547 das magdeburger Recht. Bei der dritten Teilung Polens 1795 kam G. an Preußen, 1807 an Rußland.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 190Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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