Gräen (grch., d. i. Greisinnen) heißen bei He-Has die zwei Töchter des Phorkys und der Keto, amens Pephredo und Enyo, schönwangig, aber greishaarig von Geburt an. Nach Spätern gab es drei G., nämlich jene beiden und Deino. Sie besaßen alle drei aueumen nur ein Auge und einen Zahn, und wußten allein den Weg zu den Nymphen, welche die Ausrüstung bewachten, deren Perseus bedurfte, um die Medusa zu töten; nach andern bewachten sie den Weg zu den Gorgonen. Die G. haben mit den Gorgonen gleichen Ursprung. Vgl. Gädechens,De Graeiso (Gött. 1863).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 265Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei