Grobkohle, eine besondere Art der Steinkohle, mit unebenem, grobkörnigem Bruch, dickschieferig, auf den Absonderungsflächen wenig glänzend, auf dem Bruche schimmernd, graulichschwarz bis pechschwarz. Indem dünne Lagen dieser G. mit einer stärker glänzenden, glattbrüchigen, eisen- oder samtschwarzen Kohle, der sog. Glanzkohle abwechseln, entsteht die Schieferkohle.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 432Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei