FeedHalftergeld
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Halftergeld, Strick⸗, Zaumgeld, nannte man die früher bei Viehverkäufen häufig seitens des Käufers gezahlte kleine Geldsumme, welche die Bekräftigung des Vertrags ausdrückte. Gegenwärtig bezeichnet man damit das Trinkgeld, welches der Knecht oder Diener des Pferdeverkäufers vom Käufer erhält. (Vgl. Arrha und Leihkauf.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 726Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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