FeedHalsfisteln
HeilkundeBrockhaus 1882

Halsfisteln, angeborene, meist an den Seiten des Halses befindliche, eine schleimige Flüssigkeit absondernde Fistelgänge, welche als eine sog. Hemmungsmißbildung zu betrachten sind, indem sie durch das Offenbleiben der in der frühesten Entwickelungsperiode des Embryo (s. d.) vorhandenen Kiemenspalten entstehen. Die Beschwerden, welche je verursachen, sind meist so Bebunde daß sie nur elten Gegenstand operativer ehandlung werden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 744Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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