Lisco (Friedr. Gust.), prot. Theolog, geb. 12. Febr. 1791 in Brandenburg, studierte zu Frankfurt a. O. und in Berlin, ward 1812 Lehrer an der Plamannschen Erziehungsanstalt, 1813 am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium,‚ 1814 Prediger an der Hofgerichtskirche in Berlin, 1818 an St. Marien, 1824 an St. Gertrud. Hier wirkte er seit 1864 auch als Superintendent der Diöcese Berlin-Kölln. Er starb 4. Juli 1866. L. veröffentlichte Predigten über die Gleichnisse XA u (Berl. 1828—30),Die Bibel oder die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Erklärungend (2 Bde., Berl. 1834—53), Das christl. Kirchenjahr » (4. Aufl., 2 Bde., Berl. 1846), (Zur Kirchengeschichte Berlinso (Berl. 1857).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 109Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei