Logaödische Verse heißen in der Metrik der Alten solche Verse, welche Füße in sich vereinigen, die ihrer äußern Form nach verschiedenen Taktgeschlechtern, dem gleichen und dem ungleichen, angehören. Die einfachste Form des logaödischen Versmaßes besteht im übergang vom daktylischen zum trochäischen Rhythmus, z. B. Lydia, dic per omnes (— -bei Horaz. Erfinder der logaödischen Versgattung ist Archilochus.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 146Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei